Ungleichheit macht krank: Stress triggert MCAS, Folge Glaukom im Auge schreitet fort

Soziale Ungleichheit sorgt für Stress und dieser setzt unterschiedliche Krankheitsmechanismen in Gang. Ungleichheit hinterlässt auch Narben in der Gesellschaft und ist unwirtschaftlich. Trotzdem wird sie praktiziert, weil es um Umverteilung von unten nach oben geht. Sozialabbau, Konkurrenzkampf, mangelndes Auskommen durch Arbeitseinkommen sorgen für den nötigen Druck. Hier ist auch der Rechtsstaat nicht erhältlich. Behinderten und Arme erwarten Schikane und Willkür, wenn sie es wagen ihre Rechte einzufordern. Aktuell ist eine schwere akute Komplikation bei schwerer Grunderkrankung eingetreten.

Menschen mit Niedriglöhnen leiden viermal öfter an Epilepsie oder chronischen Schmerzen als Gutverdienende. Der Helsana-Report «Haushaltseinkommen und Inanspruchnahme von Gesundheitsleistungen» hat untersucht, welchen Einfluss das Einkommen auf die Nutzung medizinischer Leistungen hat (2026, https://bche.unibas.ch/de/news/details/helsana-report-haushaltseinkommen-und-inanspruchnahme-von-gesundheitsleistungen/). Er analysiert 33 chronische Krankheiten, darunter Asthma, Diabetes, Krebs, grüner Star (Glaukom) oder Herz- und Schilddrüsenleiden. „Das Fazit ist eindeutig: Die Beobachtung, dass Geringverdiener wesentlich häufiger unter chronischen Krankheiten leiden, bestätigt sich. Kurt Schmidheiny, Professor für Wirtschaftsstatistik und einer der Autoren der Studie, hat allerdings eine Vermutung: Menschen mit niedrigem Einkommen haben wohl eher Berufe, die krank machen, oder leiden unter Geldstress.“ (https://www.workzeitung.ch/2026/07/wer-wenig-lohn-hat-wird-oefter-krank/). 

Es werden 33 Krankheiten erfasst und deren Auftreten in verschiedenen Einkommensgruppen gemessen.

Die niedrigste Einkommensgruppe liegt bis 2000 CHF= 2180 €.

In der höchsten Einkommensgruppe kommt das Glaukom zu 0.41 % vor am unteren ende leich 0.62 %. Mit einem Z- Wert von 0.05. „Der Z- Wert in der Medizin ist ein statistisches Mass, das angibt, wie viele Standardabweichungen ein gemessener Wert vom Mittelwert einer Referenzpopulation entfernt liegt. Er dient zur Standardisierung von Messwerten und ermöglicht eine vergleichenden Bezug unabhängig von Masseinheiten oder Verteilungen.“ (doccheck Flexikon, https://flexikon.doccheck.com/de/Z-Score (Statistik)

Depression kommt am häufigsten vor. Glaukom liegt an 14. Stelle noch vor Sucht, Herze- und Nierenerkrankungen, Krebs.

Das Vorliegen eines Glaukoms hat gewisse Voraussetzungen, wie Myopia Magna oder auch das Ehlers-Danlos Syndrom. Dies ist auch bei anderen Erkrankungen so. Man ist hier also anfällig bei Stress.

Auch Caritas Schweiz bestätigt, dass ein tiefes Einkommen eine starke psychische Belastung darstellt, was auch der körperlichen Gesundheit schaden könne. Es gibt einen klaren Zusammenhang zwischen wenig Einkommen und früher Sterblichkeit. Personen mit geringem sozialem Status leben oft kürzer und sind häufiger krank als wohlhabendere Menschen (Künzler, Gabriela; Knöpfel, Carlo, Arme sterben früher. Soziale Schicht, Mortalität und Rentenalterspolitik in der Schweiz. Luzern, 2002).

Finanzieller Stress: Wer wenig Geld hat, sorgt sich ständig um die Existenz. Dauerstress belastet den Körper schwer und schädigt auf Dauer die Gesundheit.

Schlechtere Gesundheitsversorgung: Obwohl die Schweiz ein sehr gutes Gesundheitssystem hat, sind Menschen mit geringem Einkommen oft nicht in der Lage, Behandlungen, Therapien oder Medikamente zu bezahlen.

Diee gehen schon bei niedrigem Einkommen los, das Existenzminimum muss schon nicht unterdeckt sein- hier dürften die Folgen noch gravierender sein.

Die Daten der Schweiz lassen sich auf Deutschland übertragen. Dass soziale Ungleichheit sich auf die Gesundheit auswirkt, stellt ein Report der Zentrale für politische Bildung fest: Soziale Ungleichheit, Heft 354, 1/2023, Informationen zur politischen Bildung, Kapitel „Folgen sozialer Ungleichheit“, Petra Böhnke / Olaf Groh-Samberg / Corinna Kleinert (https://www.bpb.de/shop/zeitschriften/izpb/soziale-ungleichheit-354/)

S. 58:
Obwohl Deutschland über ein im internationalen Vergleich sehr gut ausgebautes Sozial- und Gesundheitssystem verfügt und der Lebensstandard hoch ist, steht auch hier die Gesundheit in einem engen Verhältnis zum sozialen Status einer Person. Chronische Krankheiten, psychosomatische Leiden und anderweitige gesundheitliche Einschränkungen sind verbreiteter bei Personen mit niedrigem Einkommen, niedrigem Bildungsstand und prekärer beruflicher Einbindung. Der Zusammenhang zwischen sozialer und gesundheitlicher Ungleichheit ist nicht zu übersehen.

Insbesondere wenn, wie hier, eine immunologische Erkrankung, das Mastzellaktivierungssyndrom, MCAS (häufig mit vorliegender genetischer Grunderkrankung hEDS vergesellschaftet) vorliegt.

Ausweislich „The Mast Cell Disease Society” (https://tmsforacure.org/signs-symptoms-triggers/symptoms-and-triggers-of-mast-cell-activation/) wird das Mastzellaktivierungssyndrom durch bestimmte Trigger ausgelöst, darunter auch emotionaler Stress. Ausweislich Studien haben Personen mit Seltenen Erkrankungen eine multiple Problemlage, die sich auch hier zeigt: wer sich aus der Sozialhilfe herauserben möchte dem Setzen Behörden und Gerichte die hohe Hürden.

So sind im Januar 2026 die Gesichtsfeldausfälle bei vorliegendem Glaukom bds, links fortgeschritten. Und es setzten erhebliche Druckgefühle in der linken Kopfhälfte, persistierende Frontalkopfschmerzen ein, so stark, dass Anfang  Februar die Notaufnahme der Charité aufgesucht werden musste.

Ich hatte mich schon 2023 auf die Suche nach den Ursachen des Normaldruckglaukoms gemacht, weil es wichtig ist, diese anzugehen. Ein Normaldruckglaukom ist idR multifaktoriell (eine gute Zusammenstellung der verschiedenen Wirkmechanismen unter https://www.medicalnewstoday.com/articles/normal-tension-glaucoma#causes-and-risk-factors). Einige Risikofaktoren bei mir, die behandelt werden können, bin ich auch schon angegangen, hier sekundäre Durchblutungsstörungen).  Aber den Verdacht auf interkranielle Hypotension konnte ich noch nicht abklären. Leider ist bei Seltenen Erkrankungen und auch neuen Erkrankungen, eine Behandlung im auf Volkskrankheiten ausgerichteten Gesundheitssystem sehr schwer. Zudem habe ich eine hohe Belastung durch Krankheit und Behinderung und der Tatsache, dass Behinderte und Unbemittelte ausweislich zuletzt UN-Behindertenrechtskommission, Ergebnis des Staatenprüfverfahrens 2023, eine mangelnden Anerkennung in Politik und Justiz (auch Behörden, https://germany-disabled-poor-outlawed.de/2023-un-report/) haben, wie man auch auf dieser Webseite gut erkennen kann. Daher ist es mir erst jetzt gelungen anhand der aktuellen medizinischen Fachliteratur (Studien zeigen Personen mit Seltenen Erkrankungen müssen diese selber durchsehen und sich um Behandlung kümmern, z.B. Eurordis rare barometer survey Juggling care and daily life: The balancing act of the rare disease community“, S. 9 (Informationen müssen selber beschafft werden; dann muss ein Arzt gefunden werden, der bereit ist zu behandeln; zu diesem muss unter Umständen auch gereist werden, weil diese Personen oft nicht am Wohnort sind; und dann und das fehlt in der Zusammenstellung, muss zur Kostenübernahme ein Antrag bei der KV geschrieben werden, wenn ein Off-Label-use vorliegt oder es nur internationale Leitlinien und Studien zur Behandlung gibt; https://innovcare.eu/survey-juggling-care-daily-life-balancing-act-rare-disease-community/), hoffentlich den Wirkmechanismus (den ich schon länger im Verdacht hatte) zu ergründen: hEDS-MCAS-Stress- CSF-ICH-NTG, also hypermobiles Ehlers-Danlos Syndrom, vergesellschaftet mit Mastzellaktivierungssyndrom, ausgelöst durch Stress, cerebrospinale Liquor Störung- interkranielle Hypotension- Normaldruckglaukom).

Ein Normaldruckglaukom wird als multifaktorielle Erkrankung verstanden, es ist das Ergebnis eines Zusammenspiels verschiedener Faktoren, z.B. vaskulärer, immunologischer, mechanischer systemischer und genetischer Faktoren. Die es individuell zu ergründen gilt, da hier wenn möglich, Therapieansätze liegen. Hier ist liegt eine genetische Erkrankung des Bindegewebes vor, die mit hoher Myopie und Durchblutungsstörungen (sek. Raynaud Syndrom) vergesellschaftet sein kann. Hieraus resultieren wahrscheinlich auch Mikroangiopathie und Small Fibre Neuropathie. Dass eine interkranielle Hypotension aufgrund von hEDS in der Familie vorliegt, wurde von mir anhand der Patientenakten eines direkten verstorbenen Verwandten vermutet. Ich hatte aber nicht damit gerechnet, das MCAS hier das Bindeglied ist, dass sowohl den Blutdruck schlecht einstellbar macht und zudem Veränderungen an der Dura verursacht, die eine interkranielle Hypotension verursachen.

Ich hatte 2023 schon eine Behandlung des MCAS versucht, das ich bis dato als gastrointestinale Problemzone wahrgenommen habe, welche ich aber mit Allergiegerechter, HIT, MCAS gerechter Diät und FOPMAP Diät gut in den Griff bekommen habe und sich die Antihistaminika bei schon schwerer Fatigue wegen hEDS als noch müder machend erwiesen haben. Weswegen ich die Antikistaminika nicht weiter sondern nur akut genommen habe (bei Pollenallergien).

Daher hatte ich die Medikation schon da und konnte die regelmässige Behandlung umgehend wieder aufnehmen.

Zur Behandlung des aktuell fortgeschrittenen Glaukoms bei folgendem wahrscheinlichen Wirkmechanismus: hypermobiles Ehlers-Danlos Syndrom- Mastzellaktivierungssyndrom- cerebrospinale Liquorstörung- interkranielle Hypotension- Normaldruckglaukom auf Basis neuer fachmedizinischer Erkenntnis und Behandlungsstrategien MCAS und zum Erkenntnisweg am Fall anhand Befunden und Fachliteratur:

1. Das hypermobile Ehlers-Danlos Syndrom wurde in einer darauf spezialisierten Praxis in Frankreich nach den neuen internationalen Diagnoseleitlinien 2020 diagnostiziert.
2. MCAS kommt bei ca. 80% der Betroffenen vor, ausweislich Daens, Transforming EDS, 2022, ist bei hEDS der N-Methyl-Wert im Urin relevant. Gemäß diesem und der Diagnostik nach Molderings, wurde MCAS 2022 beim CTB in Bonn diagnostiziert. Da mich die Antihistaminika sehr müde machten, habe ich mich erfolgreich auf hEDS-, HIT-, MCAS gerechte Diät, auch Vermeidung FODMAP konzentriert und Antihistaminika nur im Notfall, aber nicht grundsätzlich genommen.
3. Richtig ist natürlich, dass dann die MCAS indizierte Problematik auf den Blutdruck (schlecht einstellbar), rez. Sinusitis und ein sehr schlechtes Immunsystem weiterhin fortbestanden.
4. Die neurologischen Befunde bestätigen die ischämischen, immunologischen und neurodegenerativen Aspekte mit Parallelen zu MS und auch Alzheimer:
MRT, 1,5 t, Schädel, 2017: einzelne Signalintensitäten linksseitig im Mesencephalon im Sinne ekstatischer Gefäße oder erweiterter Perivaskulärräume (aufgrund des gestörten Liquorflusses)
MRT, 3 t, Schädel, 2024: einzelne unspezifische imponierende Marklagerläsionen supratentoriell (vermutlich Mikroangiopathie wegen Durchblutungsstörungen)
Diese Befunde sind physiologisch den Bereichen Ischämie und Autoimmunsystem zuzuordnen.
VEP, 2006: grenzwertig verzögerte distale Latenzzeit der Welle P100 links dergleichen ausweislich Arztbrief ANS Ambulanz, 2026
VEP wichtiges Messparameter bei Optikusneuropathien (ON) Die (normale) Verzögerung von 100 Millisekunden zwischen dem Eintritt des Lichts in das Auge und dem Erreichen des Gehirns durch das Signal über den Sehnerv. Bei MS (u.a. Erkrankungen, die mit ON vergesellschaftet sind) kann die P100-Welle abhängig von der Schwere des Nervenschadens komplett entfallen, verzögert oder verzerrt werden. aus: Untersuchungen des visuellen Systems in der Neurologie: aktuelle Forschung und klinische Relevanz, Brandt et al., 2017, http://dx.doi/10.1055/s-0042-14610
5. Schon seit 2010 besteht ein frühes NDG, das auch schubweise progressiv verläuft.
6. Ausweislich der neuen Fachliteratur sorgt die Histaminausschüttung bei MCAS an der Dura für Veränderungen, die über interkranielle Hypotension den Sehnerv schädigen. Mastzellen regulieren Dura und die Dynamik des cerebrospinalen Liquor(flüssigkeit): Mastzellaktivierung in der Dura an ACE Punkten (arachnoid cuff exits; Austrittspunkte an Arachnoidea-Manschetten; anatomische Lücken in der Arachnoidea mater, die sich um Brückenvenen bilden und eine Schnittstelle für den Abfluss von Hirnflüssigkeit (Liquor) aus dem Subarachnoidalraum in die Dura mater sind) schränken den CSF Fluss ein. Das Histamin der Mastzellen erweitert die Brückenvenen und verändert den CSF Fluss. Der Fluss des cerebrospinalen Liquors ist essentiell für die Homöostase des Gehirns und dessen Unterbrechung spielt eine Rolle in neurodegenerativen und neuroinflammatorischen Erkrankungen. Die Austrittspunkte an den Arachnoida-Manschetten, anatomische Lücken in der Arachnoidea mater um die Brückenvenen, dienen als zentrale Stellen für den CSF-dura Austausch. Hier, so zeigt sich, dass die Mastzellen die Dynamik des CSF an den ACE Stellen regulieren. Während der Degranulation, setzen die Mastzellen Histamin frei und veranlassen die Vasodilation der Brückenvenen und verkleinern die perivaskulären Räume, die für den Abfluss des CSF entscheidend sind. Der veränderte CSF Fluss sorgt für eine interkranielle Hypotension. aktuell: Mast cells regulate the brain-dura interface and CSFdynamics Mamuladze et al., 2025, Cell 188, 5487–5498, 2025, https://doi.org/10.1016/j.cell.2025.06.046
Beim Normaldruckglaukom spielt der veränderte Liquorfluss und die daraus entstandene interkranielle Hypotension eine Rolle, der für ein neurotoxisches Umfeld am Sehnerv sorgt (Fig. 2). Multifaktorielle Ursachen des Glaukoms: veränderte CSF Dynamik, Mitochondrien Dysfunktion, Gehirn Atropie, Plaque, Axonale Transport Defizite, Neuroinflammation, Vaskuläre Dysregulation (Fig. 4). aktuell: Ho, K. et. al.,NTG and Potential clinical links to Alzheimer Disease, J. Clin –med, 2024, 13, 1948 https://doi.org/10.3390/jcm13071946
7. Dass interkranielle Hypotension bei hEDS vorkommen kann, ist allg. aus der Fachliteratur (z.B. Henderson et al., Neurological and spinal manifestations of the EDS Syndromes, 2017) bekannt, CSF Erkrankungen liegen auch in der direkten Familie vor, diese worden diagnostiziert, aber nicht erkannt, dass ausweislich der klinischen Symptome auch hEDS und MCAS vorlagen bzw. dem zugrunde lagen.
 download long version mit Behandlungsoptionen MCAS

Es wird keine medizinische Beratung geboten, sondern es findet eine Analyse am Einzelfall statt, der aufgrund der Erfahrung vorgenommen wird, dass sich Personen mit seltenen Erkrankungen selber um die medizinische Fachliteratur und ihre Behandlung kümmern müssen (siehe oben), die Erkenntnisse um einen wahrscheinlichen Zusammenhang zwischen MCAS und NDG dürfte allerdings mehr Personen betreffen.


Leider hat dies zur Folge, dass ich nun in eine Art Dauerschlaf verfalle, vergleichbar einem Schneewittchen im Sarg oder Dornröschen. Da Antihistaminika sehr müde machen. mich jedenfalls auch die neueren und vorliegend müssen sie 1-1-1-0 genommen werden. Ohnehin hat die genetische bedingte Instabilität und die Schmerzen hieraus, jedenfalls werden daher Antidekubitus Matratzen o.Ä. empfohlen, Züge des Kunstmärchens „Prinzessin auf der Erbse“.  Genug zu den märchenhaften Bezügen meiner Erkrankung. Es gibt noch weitere Therapieoptionen, wie sie in den USA und bei MS eingesetzt werden, da muss man sehen ob diese in Deutschland oder in der EU erhältlich sind.

Aktuell werden Antihistaminika probiert, die weniger anticholinerg sind, also weniger Müde machen, verstopfen, auf den Gleichgewichtssinn wirken. Diese wirken weniger intensiv auf Gesichtsfeld und Blutdruck, wahrscheinlich muss man weitere durchprobieren und evtl. dann abwechseln. Es war nicht einfach jemand zu finden, der bei Seltener Erkrankung bereit war, hier die Behandlung zu begleiten.

Es lohnt sich also überhaupt nicht, dass wie hier Gerichte und Sozialamt Rechtsverweigerung betreiben, denn es entstehen zumindest medizinische Behandlungskosten, dauerhafter Sozialhilfebezug.:

Mit Steuermitteln migriertes CDU Mitglied und Alleinerbin möchte bei ca. 4 Mio€ keine 12,5% Pflichtteilsansprüche an mich, die behinderte Tochter des Erblassers zahlen und realisiert dies durch umfänglichen erbrechtlichen Betrug:
https://vulnerabel-rechtlos.de/kurze-fallzusammenfassung/

Sozialamt Pankow unter Leitung PdL: Herauserben aus Sozialhilfe wird torpediert
https://vulnerabel-rechtlos.de/category/sozialamt-schwierigkeiten/

Gerichte verhinderten Rechtzugang, Erleichterung aus UN-BRK und bis dato gibts auch keinen Anspruch auf die Rechtsordnung:
https://vulnerabel-rechtlos.de/studien-arme-und-behinderte-keinen-zugang-zum-recht/
https://vulnerabel-rechtlos.de/gerichte-huerden-statt-gewaehrleistung-erbrecht-un-brk/
https://vulnerabel-rechtlos.de/arme-kein-anspruch-auf-gesetz/


Es sind im vorliegenden Fall gerade Parteimitglieder, Behörden unter parteilicher Leitung, deren rechtswidriges Verhalten für die Ausgangssituation gesorgt hat (erbrechtlicher Betrug durch ein CDU Mitglied, Einstellungen Sozialhilfe und ständige Unterdeckung unter Leitung der PdL).

Ungleichheit wird politisch nicht als Problem empfunden: https://vulnerabel-rechtlos.de/brief-gegen-ungleichheit-an-bundesregierung/

Politik, Behörden und Justiz sind vielmehr Akteure der systemischen Gewalt, verdeckter Behindertenfeindlichkeit und Klassenjustiz. Wer aber Rechte einfordert, einfachgesetzliche, konstitutionelle, die UN-Behindertenrechtskonvention (UN-BRK) macht sich nicht nur höchst unbeliebt, sondern wird auch mit sämtlichen Schikanen und Sanktionen belegt und de facto in den rechtsfreien Raum, in die Sonderrechtszone verbracht ohne dass hierzu irgendwelche Begründungen oder vermeintliche Rechtsgrundlagen angegeben oder geschaffen werden.

Vielmehr habe ich den Eindruck gewonnen (eines besseren bin ich noch nicht belehrt worden), die UN-BRK ist deswegen unterzeichnet worden, weil man sich der Menschenrechte, des Rechtsstaats gerne berühmen möchte. Und berechtigterweise dem Glauben anhängen darf, dass behinderte Personen entweder gesundheitlich zu angeschlagen, schon gar nicht über die finanziellen Mittel noch die rechtlichen Kenntnisse besitzen sich hier durchzuschlagen! Wer sich historisch mit dem Kampf um Opferentschädigungen betroffener Gruppen durch den Deutschfaschismus befasst hat, weiß, dass nachdem nach langen Mühen die entsprechende gesetzliche Grundlage geschaffen wurde, diese seitens der Behörden sofort in jedem Einzelfall versucht wurde, wieder zu unterlaufen. Die noch  offenen Entschädigungen aus der Zeit des Kolonialismus sind ja weiterhin ein Trauerspiel.

Folgrichtig in deren asozialen Denkstrukturen, stigmatisieren nun insbesondere PolitikerInnen aus der CDU, wiewohl diesen jegliche Qualifikation abgeht, sie sind nicht einmal als Patienten betroffen, psychische Symptomatik. Bei einigen (Depressionen, Angststörungen, Burnout) ist gerade chronischer Stress ein wesentlicher Auslöser. Dergleichen bei dem hier vorliegenden MCAS. Sie verneinen also die Konsequenzen ihrer Taten. Anstatt Ursachen anzugehen, wird eine Schuld daraus konstruiert. Traumata bilden sich jeden Falls im Gehirn ab, die psychischen Symptome sind die gleichen wie bei Gehirnverletzungen (Grant auf dem 2016 Symposium der Bobby Jones Chiari and Syringomyelia Foundation, https://bobbyjonescsf.org/csf-video/pediatric-concussion-sports-injury/). Leider konnte ich aus Gründen der Überlastung den Fortgang dieser Forschung nicht mehr verfolgen.

Ab 2028 bringt die Drangsalierung von Menschen in der Grundsicherung überhaupt keine Ersparnis mehr, sondern verursacht sogar Zusatzkosten (Wir können uns leisten, was wir verdienen, Astrid Zimmermann, März 2026, https://jacobin.de/artikel/sozialstaat-merz-kuerzungen-austeritaet-leistung-umverteilung).

Ungleichheit bremst die Wirtschaft (Ungleichheit bremst die Wirtschaft, Hans Böckler Stiftung, 19/18, https://www.boeckler.de/de/boeckler-impuls-ungleichheit-bremst-die-wirtschaft-4355.htm).

Ungleichheit steigt seit den 1980er Jahren deutlich (Ungleichheit macht unglücklich, Hans Böckler Stiftung, 04/16, https://www.boeckler.de/de/boeckler-impuls-ungleichheit-macht-ungluecklich-7134.htm).

Da ich von Anfang Februar bis Anfang April fast komplett ausgefallen bin werde ich zudem nach § 206 BGB Hemmung wegen höherer Gewalt geltend machen (die Verjährung ist gehemmt, solange der Gläubiger innerhalb der letzten 6 Monate der Verjährungsfrist durch höhere Gewalt an Rechtsverfolgung gehindert ist.). Ausweislich Schulze, BGB, 12. Aufl, 2024:

Rn. 1
Höhere Gewalt liegt vor, wenn die Verhinderung des Gläubigers auf Umständen beruht, die auch durch äußere Sorgfalt nicht hätte vorausgesehen und verhindert werden können (BGHZ 81, 355; NJW 97, 3164)…. Unfall, plötzliche Erkrankung, fehlerhaften Vorgehen der Justiz, fehlenden finanziellen Mitteln zu Prozessführung (setzt voraus, dass bis zum Fristlauf ein begründeter Pkh Antrag eingereicht worden ist (BGH NJW 01, 3149; FamRZ 04, 1779).

NJW 1973, 698:
Der Begriff der höheren Gewalt entspricht im wesentlich dem des unabwendbaren Zufalls in § 233 Abs. 2 ZPO. Höhere Gewalt liegt nur vor, wenn die Verhinderung auf Ereignissen beruht, die auch durch die äußerste, billigerweise zu erwartende Sorgfalt nicht verhütet werden konnten. Schon das geringste Verschulden schliesst höhere Gewalt aus.

NJW 97, 3164:
Dabei stellen Rechtsunkenntnis oder Rechtsirrtum des Gläubigers in aller Regel noch keine höhere Gewalt dar (BGHZ 24, 134, 135 f.; BGH Urt v. 16.06.1982- IVb zR 720/80 = FamRZ 1982, 917 unter B II 3), es sei den, sie sind… durch ein Fehlverhalten von Behörden oder Gerichten hervorgerufen oder verstärkt werden oder selbst bei aller vernünftigerweise zumutbaren Sorgfalt nicht zu vermeiden gewesen (BGHZ 17, 199, 203; 31, 342, 247, 81, 353, 356).

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